Jugend & Nachwuchsleistungssport
Hagen (NBBL) und Paderborn (JBBL) erreichen TOP4-Turnier - TSV Hagen 1860 bereits WNBL-Vizemeister

Die Phoenix Hagen Juniors haben in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) das alles entscheidende dritte Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Paderborn Baskets mit 96:67 (46:36) gewonnen und qualifizierten sich damit für das TOP4-Turnier (19./20. Mai) vor eigener Kulisse.


Ebenfalls dabei ist der WBV-Vertreter Paderborn Baskets, der im Viertelfinale der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) gegen die Phoenix Hagen Youngsters das Ticket löste. Der TSV Hagen 1860 verliert das TOP4-Finale der Weiblichen-Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) in Bamberg gegen die BG Zehlendorf knapp mit 78:80.

Nach zuletzt drei TOP4-Teilnahmen in Folge musste dass NBBL-Team der Paderborn Baskets dieses Mal vorzeitig die Segel streichen. Zwar durften die Schützlinge von Trainer Artur Gacaev nach dem überraschenden 70:69-Hinspielerfolg in Hagen kurzfristig vom TOP4 träumen, doch in den anschließenden beiden Duellen setzte sich dann aber mit den Phoenix Hagen Juniors die insgesamt stärkere Mannschaft durch. Hagen erzwang mit einem 66:52-Erfolg das dritte Spiel vor eigenem Publikum und erledigte diese Aufgabe schließlich mit Bravour (96:67). Im Halbfinale (19. Mai) muss Hagen nun gegen die Eisbären Bremerhaven antreten. In der anderen Partie kämpfen der TSV Tröster Breitengüßbach und das Team ALBA Urspring um den Einzug ins TOP4-Finale in Hagen.

Jubeln durften dagegen die JBBL-Basketballer aus Paderborn. Sie feierten bereits mit 71:57 gegen die Phoenix Hagen Youngsters einen deutlichen Derbysieg im Playoff-Viertelfinal-Hinspiel und gingen mit einem 14-Punkte-Polster in das Rückspiel. Dort ging es dann zwar wesentlich enger zu, am Ende hatte Paderborn aber auch diesen Vergleich knapp mit 59:57 für sich entschieden. Für die SG Köln 99ers hat es dagegen nicht gerreicht. Nach dem 66:60-Hinspielsieg gegen den TuS Lichterfelde, kassierten die 99ers im Rückspiel eine 54:65-Niederlage.
Im Gegensatz zum NBBL-Modus (Best-of-Three) wurden in der JBBL die Ergebnisse beider Partien addiert. Neben Paderborn und Lichterfelde qualifizierten sich auch der FC Bayern München und der TSV Nördlingen für das TOP4 in Hagen. Weil Nördlingen den amtierenden Meister Team ALBA Urspring ausschaltete, wird nun in Hagen nach IBBA Berlin (2010) und Urspring (2011) der dritte JBBL-Champion gekrönt.

Es hat nicht sollen sein. Das WNBL-Team TSV Hagen 1860 unterlag im TOP4-Finale der BG Zehlendorf vor 600 Zuschauern denkbar knapp mit 78:80 (40:33). In einer spannenden und ausgeglichenen Partie fiel die Entscheidung zugunsten der Berlinerinnen erst 14 Sekunden vor dem Ende. Noemie Rouault hatte Zehlendorf von der Freiwurflinie mit 80:76 in Führung gebracht und damit den Sack zugemacht. Zehlendorf konnte sich zuvor in einem dramatischen Halbfinale erst nach zweimaliger Verlängerung gegen das Team Niedersachsen Nord mit 97:86 durchsetzen. Hagen hatte dagegen mit dem Gastgeber, Team Oberfranken, weitaus weniger Mühe und siegte ungefährdet mit 73:50. Dritter wurde schließlich das Team Niedersachsen Nord. Im kleinen Finale siegten die Norddeutschen gegen das Team Oberfranken mit 70:65. (maGro/tj)